Wir lassen nicht locker

380.590 Menschen in Österreich haben im Jahr 2020 das Klimavolksbegehren unterschrieben, seine Forderungen wurden im Parlament mit historischem Erfolg behandelt. Ende gut, alles gut? Von wegen. Seit mehr als 500 Tagen wartet das Land auf ein wirksames Klimaschutzgesetz, die Umsetzung der ökosozialen Steuerreform ist mangelhaft und die Aufnahme fossiler Megaprojekte steht bundesweit noch immer an der Tagesordnung. Grund genug für das Klimavolksbegehren nicht locker zu lassen. Gemeinsam schauen wir der Klimapolitik weiter auf die Finger!

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Wir befinden uns im ersten Halbjahr 2022: Hundert zufällig ausgeloste Bürger*innen aus ganz Österreich kommen zu einem “Klimarat” zusammen. Sie wurden repräsentativ ausgewählt und stammen aus unterschiedlichen Teilen der Bevölkerung. Gemeinsam mit Wissenschaftler*innen erarbeiten sie konkrete Vorschläge für Klimaschutzmaßnahmen und übergeben diese an die Bundesregierung. Der Klimarat war eine zentrale Forderung des Klimavolksbegehrens, wurde vom Klimaministerium (BMK) beauftragt und von einem professionellen Konsortium unabhängig von politischen Parteien oder Lobbys umgesetzt.  

In der ersten Folge des „Wir lassen nicht locker“-Podcasts geht es um die Relevanz von partizipativen Modellen wie dem Klimabürger*innenrat sowie die Chancen, durch die Einbindung der Bevölkerung, zu mehrheitsfähigen politischen Lösungen zu kommen. 

 Zu Wort kommen Laura Blanda und Sebastian Nemeth, Aktivist*innen des Klimavolksbegehrens, die sich schon vor dessen Start mit dem Klimarat der Bürger*innen auseinandergesetzt haben. 

 Übrigens: Das Klimavolksbegehren freut sich immer über neue Gesichter! 

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